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MonGay, Mo, 11.01.10, 20.15 Uhr – Erstauff – franz. OmU-
Privatunterricht
„Wie lange brauchst du denn so bis zum Orgasmus?“ Jonas nippt verlegen an seinem Glas. Langsam gewöhnt er sich an diese Art von Tischgespräch, das schonungslos offene Plaudern über sein Sexualleben. Dabei wollen Pierre, Didier und Nathalie, die allesamt gut doppelt so alt sind wie Jonas, scheinbar nur sein Bestes: seine optimale Befriedigung. Jonas ist gerade das erste Mal mit einem Mädchen zusammen und frisch entjungfert. Da kommen ihm die freimütigen Tipps der Erwachsenen ganz gelegen, die auch mal in direktem Anschauungsunterricht münden. Es ist eine seltsame Konstellation, die Regisseur Joachim Lafosse, der schon zweimal für den Goldenen Leoparden nominiert war, in seinem Film mit dem Originaltitel ÉLÈVE LIBRE aufbaut. Jonas, der leidenschaftlich gern Tennis spielt, aber in der Schule gnadenlos versagt, will sich auf eigene Faust auf ein besonders schweres Examen vorbereiten. Bei dieser nahezu unmöglichen Aufgabe helfen ihm die drei Freunde seiner Mutter (die in einer anderen Stadt lebt) und pauken mit ihm Tag für Tag Algebra, Camus, Stickstoffverbindungen – und eben Sex. Doch was aus der Sicht des unerfahrenen Jungen großzügig und einvernehmlich anmutet, entpuppt sich allmählich als ein gezieltes Aufweichen seiner noch nicht gefestigten Grenzen. Selten war Verführung so böse.
Mehr zum Film gibt es
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MonGay, Mo, 08.02.10, 20.15 Uhr – Erstauff – engl. OmU-
REDWOODS
Das verflixte siebte Jahr ist für fast jede Ehe kein Zuckerschlecken. Ob Hetero oder Homo, Jung oder Alt, die Probleme sind die gleichen. So auch für den schüchternen Everett, dessen Beziehung zu Miles längst in einer Sackgasse angelangt ist - wäre da nicht ihr gemeinsamer Sohn Billy, der Liebe und Aufmerksamkeit fordert. Als eines Tages der charismatische Schriftsteller Chase vor der Haustür steht, flammt in Everett etwas lang Vermisstes wieder auf: Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, Leidenschaft - eine Begegnung, die beider Leben auf den Kopf stellen wird...
Regisseur David Lewis (ROCK HAVEN) zaubert vor dem berauschenden Hintergrund der nordkalifornischen Redwoods die romantischste und zärtlichste Liebesgeschichte seit Clint Eastwoods DIE BRÜCKEN AM FLUSS auf die Leinwand.
“I always remember the day I saw for the first time the redwoods. That was the day my life began…” CHASE
“There is this line, I cannot cross…” EVERETT
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Do, 04.03.2010, 20.15 Uhr - 5,-/4,-€
PUPPENJUNGS - Der Fall Haarmann
Im Vorprogramm: WAHLVERWANDSCHAFTEN von NILS LOOF - ausgezeichnet mit dem Deutschen Kurzfilmpreis!!!
Der Hannoveraner Fritz Haarmann war einer der berüchtigsten Serienmörder des 20. Jahrhunderts. Er trieb sein Unwesen Anfang der zwanziger Jahre in den verwinkelten Gassen der Altstadt von Hannover. Mindestens 27 Menschen tötete der „Werwolf“ durch Bisse in den Kehlkopf. Haarmanns Opfer: Junge Männer zwischen elf und dreiundzwanzig Jahren, für Harmann nicht mehr als „Puppenjungs“.Der Film von Nils Loof durchleuchtet den vielschichtigen Kriminalfall, in dem nicht nur die Bürger der Stadt, sondern nicht zuletzt auch die hannoversche Polizei involviert waren
D 2009, R: Niels Loof (Hannover), 55 Min -dig. Auff.-
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MonGay, Mo, 08.03.10, 20.15 Uhr – Vorpremiere - 35mm-dt.Fass.-
I LOVE YOU PHILLIP MORRIS
Eine Liebesgeschichte zwischen Jim Carrey und Ewan McGregor...
„I Love You Phillip Morris“ erzählt die wahre Geschichte von Schwindler und Ausbrecherkönig Steven Russell auf humorvolle Weise. Jim Carrey und Ewan McGregor spielen hier ein schwules Paar.
In „I Love You Phillip Morris“ schlüpft Starkomiker Jim Carrey in die Rolle von Steven Jay Russell, der zunächst ein einfaches Bilderbuch-Leben mit Frau und Kirchenchor führt, doch nach einer Nah-Tod-Erfahrung feststellt, dass er homosexuell ist. Um seinen neuen, erstaunlich extravaganten Lebensstil zu finanzieren beginnt er damit, Unfälle vorzutäuschen und die Versicherungssummen zu kassieren.
Doch Russells Plan schlägt fehl und er kommt ins Gefängnis. Hier lernt er den jungen Phillip Morris kennen und die beiden verlieben sich. Von nun an versucht Steven seine Kunstfertigkeit in Sachen Schwindel dazu zu nutzen, um aus dem Gefängnis auszubrechen und Phillip ebenfalls herauszuholen, damit die beiden draußen ein gemeinsames, neues Leben beginnen können.
Die Regisseure Glenn Ficara und John Recqua, die auch das Drehbuch basierend auf dem gleichnamigen Buch von Steve McVicker verfassten, schaffen es, in „I Love You Phillip Morris“ komisch ohne albern zu sein und eine Liebesgeschichte zu entwickeln, die glaubhaft ist. Dass sie dafür Jim Carrey, der sich hier erstaunlich zurückhält, und Ewan McGregor gewinnen konnten ist im in Bezug auf Homosexualität arg prüden Amerika ein kleines Wunder
Mehr zum Film gibt es
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